Ein außergewöhnlicher Berufswunsch: Bestattungsfachkraft

Ein junger Mann beschäftigt sich professionell mit dem Tod

Langerwehe, 19. Oktober 2010


Der Dürener Horst Roeder beginnt mit 28 Jahren die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Seine zweite Ausbildung...
In jedem Jahr stehen deutschlandweit rund 150 Ausbildungsstellen zur Bestattungsfachkraft zur Verfügung. Herr Roeder beginnt mit seiner Ausbildung im Bestattungshaus Mirbach einen neuen Lebensabschnitt und freut sich schon jetzt auf die Herausforderungen, die diese Berufswahl mit sich bringt. Kein Tag ist wie der andere - denn auch kein Mensch ist wie ein anderer.
„Mir ist bewusst, dass es Tage geben wird, an denen ich an meine Grenzen, sowohl physisch als auch psychisch stoßen werde. Aber was mich motivieren wird weiter zu machen, ist der Gedanke Menschen helfen zu können und den Verstorbenen die Ehre zuteil werden zu lassen, die ich auch irgendwann für mich selber erhoffe.", so schreibt Roeder in seiner Bewerbung, die einen bewegten Lebenslauf enthält. Nachdem er in seinem ursprünglichen Beruf als Werkzeugmechaniker und als selbstständiger Unternehmer in der Veranstaltungsbranche keine Zukunft mehr gesehen hat, entschied er sich während seines Geschichtsstudiums für den außergewöhnlichen Beruf Bestattungsfachkraft, mit all seinen Herausforderungen. In denglisch könnte man den Beruf auch als „Special-Event-Management“ bezeichnen, wobei es hier nur eine Chance gibt alles richtig zu machen. Es gibt kein zweites mal…
Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und der Berufsschulstandort für NRW ist Wermelskirchen (erster Schultag ist Montag 25. Oktober 2010, um 7.30 Uhr). Sie umfasst neben der kompletten Organisation einer Bestattungen kaufmännische Bereiche wie Buchhaltung, Lagerlogistik und Bürokommunikation, genauso wie Gräber bereiten, Trauerhallen dekorieren, Blumengebinde und Kränze erstellen und Särge fertig stellen. Besonderes Augenmerk wird auf die hygienische Versorgung von Verstorbenen und die trauerpsychologische Betreuung der Angehörigen gelegt. Für die überbetrieblichen Unterweisungen hat der Bundesverband deutscher Bestatter im fränkischen Münnerstadt ein einzigartiges artiges Ausbildungszentrum geschaffen.
„Oft haben Schulabgänger und Berufsberater eine falsche Vorstellung von dem Beruf. Es ist viel mehr als nur Särge tragen und Verstorbene schminken.“ weiß der Bestattermeister Dieter Mirbach als Ausbildungsbeauftragter des Bestatterverband NRW e.V. und Inhaber des einzigen Ausbildungsbetriebs im Kreis Düren zu berichten. „Es ist viel mehr eine Berufung!“

Für weitere Infos stehen Horst Roeder und/oder Dieter Mirbach gerne bereit.
Infos und Bilder unter:
Bestattungen Mirbach
Dieter Mirbach
Grüner Weg 8
52379 Langerwehe
Tel.: 02423-901102
Fax: 02423-4316
Mail: service@mirbach-bestattungen.de
www.bestattungen-mirbach.de


oder

Bundesverband deutscher Bestatter
www.bestatter.de/ausbildung
 

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