Firmengeschichte Bestattungen Mirbach

Kontinuität in wechselvollen Zeiten

Wenn man etwas über die Geschichte des Unternehmens erfahren möchte, lässt man am besten den Gründer zu Wort kommen:
Im Jahre 1922 gründete mein Vorgänger und Lehrmeister Herr Schreinermeister Joseph Wehren die Firma unter dem Namen »Mechanische Bau- und Möbelschreinerei«. Die Scheune des elterlichen Anwesens wurde zur Schreinerei umgebaut. 

Alte Kirche in Langerwehe auf dem Rymelsberg direkt am Friedhof Langerwehe. Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1157.

Der Firma angeschlossen war schon damals ein Beerdigungsinstitut, dass als sehr fortschrittlich bezeichnet werden konnte. In Langerwehe gab es ein Pferdefuhrwerk aus Holz, das allein berechtigt war, Leichen zu transportieren. Es glich einer Staatskarosse in schwarz und einem Pferd mit schwarzem Umhang. Damals ein Stück Bestattungskultur an das ich mich heute noch gern erinnere.

Stationiert war der Leichenwagen bei der Firma Edmund Simons, Kohlenhandel. Bis Ende des Weltkrieges 1939-1945 hat dieser Leichenwagen seine Dienste getan. Als dann größere Reparaturen anfielen und Mangel an geeigneten Pferden auf den Halter zukamen, wurde der Dienst eingestellt und auf das Auto umgestiegen. Mehr schlecht als recht wurde der Transport aufrecht gehalten. Im Jahre 1965 habe ich mir dann, nach bestandener Meisterprüfung und Selbstständigmachung einen Leichenanhänger angeschafft.

Von nun an ging es steil bergauf, so dass ich für die Schreinerei immer weniger Zeit hatte. Schon bald wurde ein gebrauchter Leichenwagen angeschafft, der bis zum 11.08.1988 seinen Dienst Leichenanhänger 1965 Fahrzeuge tat und dann gegen einen moderneren ausgetauscht wurde. 1995 wurde der Betrieb in die Hände meines Sohnes Dieter Mirbach gegeben, der seit 1998 die Rechte zur Führung des Markenzeichens für Bestatter bekommen hat und seit 2001 den Titel des Bestattermeisters (Funeralmaster) führen darf.

Willi Mirbach

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